Hinweis: Zu Fuß können Sie das Museum über ein Drehkreuz am Tor Nord (Haltetstelle Nagelsweg) erreichen.
Bitte klingeln Sie dort!
In niedriger Dosis unbedenkliches Konservierungsmittel. Seine Verwendung wurde Ende 1998 untersagt. Seither trägt es auch keine E-Nummer mehr. Ameisensäure ist in geringer Dosis von Natur aus in vielen Lebensmitteln wie Lebkuchen oder Fruchtsäften enthalten. In der Landwirtschaft zur Konservierung von Silage sowie zur Bekämpfung der Varroatose, einer Bienenkrankheit genutzt. Sie wird in der konventionellen wie in der biologischen Imkerei eingesetzt.
Die Lebensmittelindustrie verwendet 236 als Desinfektionsmittel z. B. für Bierfässer. Ameisensäure entsteht im Körper beim Abbau von Methanol, das beispielsweise aus Pektin (E 440) freigesetzt wird.
Zusammengestellt von Udo Pollmer, Europäisches Institut für Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften e.V.