Hinweis: Zu Fuß können Sie das Museum über ein Drehkreuz am Tor Nord (Haltetstelle Nagelsweg) erreichen.
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Die Citronensäure kommt in vielen Früchten vor (u.a. in Zitronen) und ist in geringer Konzentration sogar ein natürlicher Bestandteil jeder menschlichen Zelle. Bei Zufuhr größerer Mengen von E 330 nimmt der Darm leichter unerwünschte Metalle wie Aluminium, Blei oder Radionuklide auf.
Als Zusatzstoff werden E 330 und seine Salze (Citrate) von (gentechnisch veränderten) Mikroben aus Zucker erzeugt. Citronensäure greift den Zahlschmelz an. Allerdings wird dieser durch den Speichel wieder remineralisiert. Wer jedoch bald nach dem Verzehr von sauren Drops, Orangensaft oder Gummibärchen die Zähne putzt, schleift den Zahnschmelz ab. Die Folge ist Zahnerosion. Außerdem ist aufgrund seiner kalziumbindenden Wirkung eine Beeinflussung des Knochenstoffwechsels zu erwarten. E 330, E 331 und E 333 sind für Bio-Produkte zugelassen.
Zusammengestellt von Udo Pollmer, Europäisches Institut für Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften e.V.