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Die Benzoesäure ist in Spuren ein natürlicher Bestandteil vieler Lebensmittel wie Milchprodukte, Obst oder Honig. Nichtsdestotrotz wurden bei konservierenden Dosierungen Nebenwirkungen festgestellt. So verbietet der Gesetzgeber die Benzoesäure und ihre Salze im Hunde- und Katzenfutter.
Für Katzen können bereits fünf Promille tödlich sein. Deshalb sollten Lebensmittel, die mit Benzoesäure konserviert wurden, wie z.B. Fischsalat, nicht an Haustiere verfüttert werden. Beim Menschen lösen E 210 - E 213 relativ häufig Allergien (Asthma, Nesselsucht) aus. In Gegenwart von Ascorbinsäure (E 300) entsteht aus Benzoesäure Benzol.
Bewertung: Die Benzoesäure ist in gesundheitlicher Hinsicht nicht unbedenklich. Deshalb sollte sich die Lebensmittelwirtschaft um die Entwicklung und den Einsatz von Verfahren bemühen, die toxikolo-gisch günstiger zu beurteilen sind.
Zusammengestellt von Udo Pollmer, Europäisches Institut für Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften e.V.