Vortrag am 16. September 2010: Kleine Mägen - großer Hunger Kinderernährung ohne Angst
Zu Fuß können Sie das Museum über ein Drehkreuz am Tor Nord (Haltetstelle Nagelsweg) erreichen
Bitte klingeln Sie dort!
Konjak wird aus der kiloschweren Wurzelknolle der Teufelszunge gewonnen, einer Pflanze, die in Asien beheimatet ist. Dort traditioneller "Zusatzstoff". Konjakgummi erhält man durch Zerkleinern und Vermahlen der Knolle. Für Konjak-Glukomannan wird das erhaltene Mehl in Wasser aufgequollen, mit Kalkmilch versetzt und filtriert. Aus dem Filtrat wird das Glucomannan mit Alkohol ausgefällt und getrocknet.
Verwendung für fernöstliche Spezialitäten wie Glasnudeln. Wichtig für Schlankheitsmittel, weil sich der Füllstoff leicht in Wasser einrühren läßt. Er quillt dann im Darm. In höheren Dosen kann es zu Blähungen und Gastrointestinalbeschwerden führen. Für Geleesüßwaren (so genannte Jelly Cups) von der EU verboten, weil sie dank der effektiven Flüssigkeitsaufnahme im Rachen klebenbleiben können. Dies hat bei Kindern zu Erstickungsanfällen geführt.
Zusammengestellt von Udo Pollmer, Europäisches Institut für Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften e.V.