An Christi Himmelfahrt und Pfingstsonntag ist das Museum geöffnet.
Hinweis: Zu Fuß können Sie das Museum über ein Drehkreuz am Tor Nord (Haltetstelle Nagelsweg) erreichen.
Mineralisches Pigment, für das inzwischen eine Herstellungsmethode bevorzugt wird, bei der keine Dünnsäure anfällt. Dient vor allem zum Weißfärben von Dragees und Kaugummi. Keine Nebenwirkungen bekannt, da kaum untersucht. Es ist reaktionsträge, unverdaulich und wird unverändert wieder ausgeschieden.
Titandioxid gibt es auch als Nanomaterial. Dann ist es nicht mehr weiß, sondern durchsichtig - und damit kein Farbstoff mehr. Seine Fähigkeit, UV-Strahlen zu absorbieren, hat das Material aber behalten. Deshalb ist er nicht nur für Sonnenschutzmittel interessant, sondern auch für Lebensmittel-Verpackungen und als Coating für die Lebensmittel selbst. Bis heute sind kaum toxikologische Daten bei oraler Aufnahme von Nanotitandioxid zugänglich.
Bewertung: Als Farbstoff wahrscheinlich unbedenklich, als Nano-UV-Filter in Verpackungen vermutlich nicht bedenklicher als herkömmliche UV-Absorber. Als Nanoprodukt in der Nahrung mangels verwertbarer Daten derzeit indiskutabel.
Zusammengestellt von Udo Pollmer, Europäisches Institut für Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften e.V.