Wie viele Zusatzstoffe sind in unserem Essen? Das hängt davon ab, wie und mit welchen Lebensmittel man sich ernährt. Die aufgenommener Zusatzstoffe bewegen sich zwischen einigen Milligramm und mehreren Gramm am Tag. Als Faustregel kann gelten: Je weniger verarbeitet ein Lebensmittel ist, desto weniger Zusatzstoffe sind drin.

 




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Geschmacksverstärker ? chemischer Turbo für würzigen Geschmack

Geschmacksverstärker z. B. sollen, wie der Name schon sagt, den Eigengeschmack von Lebensmitteln verstärken, da der Geschmack oft während der Lagerung und Herstellung verloren geht. Dabei haben Geschmacksverstärker selbst keinen eigenen ausgeprägten Geschmack.

Risiken und Nebenwirkungen:
Der Geschmacksverstärker Glutamat kann bei empfindlichen Menschen das "China-Restaurant-Syndrom" auslösen. Der Name entstand aufgrund der hohen Mengen an Glutamat, das in chinesischen Gerichten enthalten ist. Symptome sind Schläfendruck, Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, Steifheit im Nacken, Übelkeit bis hin zu einem anaphylaktischen Schock.

Quellen: Pollmer, Udo; Europäisches Institut für Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften e.V.: ÖKO-TEST Kompakt Zusatzstoffe, 2007, S. 34; Pollmer, Udo und Niehaus, Monika: Food-Design ? Panschen erlaubt, Stuttgart 2007, Seiten 59