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Zusatzstoff-Lexikon

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Säuerungsmittel und Säureregulatoren

Säuerungsmittel sollen Lebensmitteln nicht nur einen angenehm sauren Geschmack verleihen, sie haben auch konservierende Eigenschaften, z. B. Essig. Manche Säuerungsmittel wirken daneben als Stabilisatoren oder als Backtriebmittel, andere als Geliermittel, wieder andere als Wirkungsverstärker von Antioxidantien oder gar als Emulgatoren.

Säureregulatoren erlauben es, den Säuregrad eines Lebensmittels exakt einzustellen. Zu ihnen zählen vor allem so genannte Puffersubstanzen (Phosphate, Citrate), aber auch Laugen und Säuren.

E 355 Adipinsäure
Adipinsäure ist ein Naturstoff, der bis zu 2 Prozent in Zuckerrübenmelasse enthalten ist. Die Herstellung erfolgt jedoch durch katalytische Oxidation von Cylcohexanon mit Salpetersäure.
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E 503 Ammoniumcarbonate (Ammoniumcarbonat, Ammoniumhydrogencarbonat)
Hirschhornsalz ist zur Herstellung von Lebkuchen und ?Amerikanern? gebräuchlich.
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E 527 Ammoniumhydroxid
Ammoniak. Zum Aufschluß von Eiprodukten, Milcheiweiß, Kakao und anderen Extrakten.
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E 363 Bernsteinsäure
Wurde erstmals in Bernstein entdeckt. Sie kommt ebenso wie Zitronensäure in Spuren in jeder lebenden Zelle vor
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E 540 Calcium-Diphosphate
Sie gehören zu den umstrittensten Zusatzstoffen, obwohl sie nicht die bedenklichsten sind.
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E 263 Calciumacetat
Naturessig ist ein uraltes und völlig harmloses Konservierungsmittel. Essigsäure (E 260) und ihre Salze (Acetate) werden heute synthetisch erzeugt, zum Beispiel durch Oxidation von Leichtbenzin.
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E 509 Calciumchlorid
Natürlicher Inhaltsstoff von Mineralwässern. Härter für bestimmte Geliermittel, Enthärter von Brauwasser zur Bierherstellung
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E 333 Calciumcitrate (Monocalciumcitrat, Dicalciumcitrat, Tricalciumcitrat)
Die Citronensäure kommt in vielen Früchten vor (u.a. in Zitronen) und ist in geringer Konzentration sogar ein natürlicher Bestandteil jeder menschlichen Zelle.
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E 526 Calciumhydroxid
Gelöschter Kalk, Kalkmilch.
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E 352 Calciummalat
Die Äpfelsäure kommt in vielen Früchten vor. Auch hier gibt es eine L-Form und eine D-Form.
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E 529 Calciumoxid
Gebrannter Kalk. Gewinnung aus Kalkstein (Marmor, Kreide, Sinter) durch Austreiben des Kohlendioxids bei etwa 1000 °C in Drehöfen.
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E 341 Calciumphosphate (Monocalciumphosphat, Dicalciumphosphat, Tricalciumphosphat)
Sie gehören zu den umstrittensten Zusatzstoffen, obwohl sie nicht die bedenklichsten sind. Zwar gelten sie alle ?von Amts wegen? als völlig harmlos
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E 516 Calciumsulfat
Gips. Als Stabilisator für Brot, zur Aufbereitung von Brauwasser und zur Steuerung der Geliereigenschaften von bestimmten Verdickungsmitteln.
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E 354 Calciumtartrat
Weinsäure ist ein natürlicher Stoff, der meist aus Weinrückständen gewonnen wird.
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E 330 Citronensäure
Die Citronensäure kommt in vielen Früchten vor (u.a. in Zitronen) und ist in geringer Konzentration sogar ein natürlicher Bestandteil jeder menschlichen Zelle.
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E 450 Diphosphate (Dinatriumdiphosphat, Trinatriumdiphosphat, Tetranatriumdiphosphat, Tetrakaliumdiphospat, Dicalciumdiphospat, Calciumdihydrogendiphosphat)
Sie gehören zu den umstrittensten Zusatzstoffen, obwohl sie nicht die bedenklichsten sind.
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E 260 Essigsäure
Naturessig ist ein uraltes und völlig harmloses Konservierungsmittel. Essigsäure (E 260) und ihre Salze (Acetate) werden heute synthetisch erzeugt.
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E 297 Fumarsäure
Stoffwechselprodukt vieler Lebewesen, das jedoch industriell in großen Mengen synthetisiert wird, nicht zuletzt weil es auch ein begehrter Rohstoff zur Kunststoffherstellung ist.
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E 575 Glucono-δ-Lacton
Wird überall dort verwendet, wo es auf eine verzögerte Säureentwicklung ankommt.
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E 574 Gluconsäure
Gluconsäure kommt in geringer Menge natürlich in Honig oder Wein vor.
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E 261 Kaliumacetat
Naturessig ist ein uraltes und völlig harmloses Konservierungsmittel. Essigsäure (E 260) und ihre Salze (Acetate) werden heute synthetisch erzeugt, zum Beispiel durch Oxidation von Leichtbenzin.
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E 357 Kaliumadipat
Adipinsäure ist ein Naturstoff, der bis zu 2 Prozent in Zuckerrübenmelasse enthalten ist. Die Herstellung erfolgt jedoch durch katalytische Oxidation von Cylcohexanon mit Salpetersäure.
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E 501 Kaliumcarbonate (Kaliumcarbonat, Kaliumhydrogencarbonat)
Pottasche. Traditionelles Triebmittel für Lebkuchen.
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E 508 Kaliumchlorid
Deklarationsfreier Härter für bestimmte Geliermittel, wie Carragen (E 407), Kochsalzersatz.
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E 332 Kaliumcitrate (Monocaliumcitrat, Trikaliumcitrat)
Die Citronensäure kommt in vielen Früchten vor (u.a. in Zitronen) und ist in geringer Konzentration sogar ein natürlicher Bestandteil jeder menschlichen Zelle.
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E 577 Kaliumgluconat
Salze der Gluconsäure (E 574).
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E 525 Kaliumhydroxid
Kalilauge. Erforderlich zur Herstellung von Instanttee.
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E 351 Kaliummalat
Die Äpfelsäure kommt in vielen Früchten vor. Auch hier gibt es eine L-Form und eine D-Form.
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E 337 Kaliumnatriumtartrat
Weinsäure ist ein natürlicher Stoff, der meist aus Weinrückständen gewonnen wird.
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E 340 Kaliumphosphate (Monoaliumphosphat, Dikaliumphosphat, Trikaliumphosphate)
Sie gehören zu den umstrittensten Zusatzstoffen, obwohl sie nicht die bedenklichsten sind.
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E 515 Kaliumsulfate (Kaliumsulfat, Kaliumhydrogensulfat)
Kaliumsulfat und Kaliumhydrogensulfat sind Salze der Schwefelsäure. E 515 ist ein kristallines Pulver mit bitterem, salzartigem Geschmack.
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E 336 Kaliumtartrate (Monokaliumtartrat, Dikaliumtartrat)
Weinsäure ist ein natürlicher Stoff, der meist aus Weinrückständen gewonnen wird.
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E 504 Magnesiumcarbonate
Magnesiumcarbonat wird zum Aufschluss von Kakao und Milcheiweiß sowie als Säureregulator in Tafelwasser verwendet.
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E 528 Magnesiumhydroxid
Wird verwendet zur Neutralisation von Säuren usw.
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E 343 Magnesiumphosphate (Monomagnesiumphosphat, Dimagnesiumphosphat)
Sie gehören zu den umstrittensten Zusatzstoffen, obwohl sie nicht die bedenklichsten sind.
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E 353 Metaweinsäure
Weinsäure ist ein natürlicher Stoff, der meist aus Weinrückständen gewonnen wird.
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E 262 Natriumacetate (Natriumacetat, Natriumdiacetat)
Naturessig ist ein uraltes und völlig harmloses Konservierungsmittel. Essigsäure (E 260) und ihre Salze (Acetate) werden heute synthetisch erzeugt, zum Beispiel durch Oxidation von Leichtbenzin.
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E 356 Natriumadipat
Adipinsäure ist ein Naturstoff, der bis zu 2 Prozent in Zuckerrübenmelasse enthalten ist. Die Herstellung erfolgt jedoch durch katalytische Oxidation von Cylcohexanon mit Salpetersäure.
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E 500 Natriumcarbonate (Natriumcarbonat, Natriumhydrogencarbonat)
Soda, Natron. Verwendung als Backpulver und Brausepulver, als Säureregulator für Säuglingskost, Sauermilchkäse und Trinkwasser.
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E 331 Natriumcitrate (Mononatriumcitrat, Dinatriumcitrat, Trinatriumcitrat)
Die Citronensäure kommt in vielen Früchten vor (u.a. in Zitronen) und ist in geringer Konzentration sogar ein natürlicher Bestandteil jeder menschlichen Zelle.
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E 576 Natriumgluconat
Salze der Gluconsäure (E 574).
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E 524 Natriumhydroxid
Natronlauge; wird häufig zum Eintauchen von Brezeln verwendet.
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E 350 Natriummalate (Natriummalat, Natriumhydrogenmalat)
Die Äpfelsäure kommt in vielen Früchten vor. Auch hier gibt es eine L-Form und eine D-Form.
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E 339 Natriumphosphate (Mononatriumphosphat, Dinatriumphosphat, Trinatriumphosphat)
Sie gehören zu den umstrittensten Zusatzstoffen, obwohl sie nicht die bedenklichsten sind.
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E 514 Natriumsulfate (Natriumsulfat, Natriumhydrogensulfat)
Glaubersalz. Bei Lebensmitteln dient es zur Standardisierung von Farbstoffen.
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E 335 Natriumtartrate (Mononatriumtartrat, Dinatriumtartrat)
Weinsäure ist ein natürlicher Stoff, der meist aus Weinrückständen gewonnen wird.
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E 338 Phosphorsäure
Sie gehören zu den umstrittensten Zusatzstoffen, obwohl sie nicht die bedenklichsten sind.
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E 452 Polyphosphate (Natriumpolyphosphate, Kaliumpolyphosphate, Natriumcalciumpoly-phosphat, Calciumpolyphosphat)
Sie gehören zu den umstrittensten Zusatzstoffen, obwohl sie nicht die bedenklichsten sind.
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E 999 Quillajaextrakt
Natürlicher Emulgator, Schaummittel und Aromastoff. Wässriger Extrakt aus der Rinde des immergrünen südamerikanischen Seifenbaumes.
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E 507 Salzsäure
Vor allem für die Zuckergewinnung aus Maisstärke bestimmt (Deklaration: "Glucosesirup", "Maltodextrine").
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E 541 Saures Natrium-Aluminiumphosphat
Sie gehören zu den umstrittensten Zusatzstoffen, obwohl sie nicht die bedenklichsten sind.
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E 513 Schwefelsäure
Vor allem zur Aufbereitung von Trinkwasser, zur Herstellung von Glucosesirup und Spezialprodukten aus Milcheiweiß.
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- Traubensäure
Weinsäure ist ein natürlicher Stoff, der meist aus Weinrückständen gewonnen wird.
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E 380 Triammoniumcitrat
Ammoniumsalz der Zitronensäure (E 330). Vielfältiger Einsatz als Säureregulator und Komplexbildner.
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E 451 Triphosphate (Pentanatriumtriphospat, Pentakaliumtriphospat)
Sie gehören zu den umstrittensten Zusatzstoffen, obwohl sie nicht die bedenklichsten sind.
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E 334 Weinsäure
Weinsäure ist ein natürlicher Stoff, der meist aus Weinrückständen gewonnen wird.
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E 296 Äpfelsäure
Die Äpfelsäure kommt in vielen Früchten vor. Auch hier gibt es eine L-Form und eine D-Form.
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Zusammengestellt von Udo Pollmer, Europäisches Institut für Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften e.V.